Angebote zu "Archivare" (13 Treffer)

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Rainer, Eckert: Archivare als Geheimpolizisten
22,00 € *
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Erscheinungsdatum: 05.11.2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Archivare als Geheimpolizisten, Titelzusatz: Das Zentrale Staatsarchiv der DDR in Potsdam und das Ministerium für Staatssicherheit, Autor: Rainer, Eckert, Verlag: Leipziger Universitätsvlg // Leipziger Universit„tsverlag GmbH, Sprache: Deutsch, Schlagworte: DDR // Deutschland // Ostdeutschland // Zweite Hälfte 20. Jahrhundert // 1950 bis 1999 n. Chr, Rubrik: Zeitgeschichte // Politik (ab 1949), Seiten: 177, Gewicht: 254 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 23.10.2020
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Rainer, Eckert: Archivare als Geheimpolizisten
22,00 € *
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Erscheinungsdatum: 05.11.2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Archivare als Geheimpolizisten, Titelzusatz: Das Zentrale Staatsarchiv der DDR in Potsdam und das Ministerium für Staatssicherheit, Autor: Rainer, Eckert, Verlag: Leipziger Universitätsvlg // Leipziger Universit„tsverlag GmbH, Sprache: Deutsch, Schlagworte: DDR // Deutschland // Ostdeutschland // Zweite Hälfte 20. Jahrhundert // 1950 bis 1999 n. Chr, Rubrik: Zeitgeschichte // Politik (ab 1949), Seiten: 177, Gewicht: 254 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 23.10.2020
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Archivare als Geheimpolizisten
22,00 € *
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Archivare als Geheimpolizisten ab 22 € als Taschenbuch: Das Zentrale Staatsarchiv der DDR in Potsdam und das Ministerium für Staatssicherheit. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Geschichte,

Anbieter: hugendubel
Stand: 23.10.2020
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Archivalien und Archivare Preußens
99,90 € *
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Diese ausgewählten Aufsätze stammen von einem "Insider" des höheren Archivdienstes, der sich selbst viele Jahre als Referent im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin-Dahlem mit dessen Entwicklung beschäftigt hat. Als Quellenkenner liefert er im I. Teil unverzichtbare Bausteine zur (noch ungeschriebenen) Gesamtgeschichte des ehemaligen Preußischen Zentralarchivs vom 16. bis zum 20. Jahrhundert, das auch Ausbildungsstätte der Provinzialarchivare war. Im II. Teil beschreibt Eckart Henning, gemeinsam mit Christel Wegeleben, prosopographisch seine Vorgänger und einstigen Kollegen aus hundert Jahren (1874-1974), also seit der Vereinigung des Geheimen Ministerialarchivs mit dem Geheimen Staatsarchiv. Diese 144 Personen standen nicht nur im Dienst eines von bloß administrativen und juristischen Interessen geprägten Archivs und begriffen sich auch noch nicht als moderne Informationsvermittler, sondern waren Historiker-Archivare. In einer vom Forschungsinteresse geleiteten Einrichtung arbeiteten sie selbst als Historiographen und verfassten Spezialuntersuchungen von bleibendem Wert.Biographisch eingehender behandelt Henning dann Reinhard Lüdicke als ersten märkischen Provinzialarchivar, Reinhold Koser als ersten Generaldirektor der Preußischen Staatsarchive und Erneuerer des Provenienzprinzips und Gottfried Wentz als Bearbeiter der Germania sacra und letzten kommissarischen Direktor des Preußischen Geheimen Staatsarchivs - der "gebildetsten und vornehmsten Behörde des alten Preußen", wie Wolfgang A. Mommsen befand. Ein Register von Herzeleide Henning mit rd. 500 Personennamen beschließt diesen Band mit Aufsätzen, die oft zitiert, aber teilweise an entlegener Stelle publiziert, nun endlich wieder besser greifbar sind.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.10.2020
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Die Wiener Schnellbahn
24,00 € *
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Seit nunmehr 50 Jahren verkehrt die Wiener Schnellbahn. Erste gedankliche Ansätze und grundsätzliche Planungsüberlegungen begannen vor fast 150 Jahren. Sowohl in Privatbahn- als auch in der Staatsbahnära wurde "heftig" an der Verbindungsbahn, der eigentlichen Schnellbahn-Stammstrecke, geplant. Auch im Dritten Reich war die Realisierung großer Schnellbahnringe für Wien vorgesehen. Eng mit der Frage der Schnellbahn sind auch die Überlegungen für einen Wiener Zentral(Haupt-)Bahnhof verknüpft, dessen erste Planungen erstaunlich weit zurückreichen. Heute ist die Schnellbahn in Wien ein attraktiver Leistungsträger des öffentlichen Personennah- und -regionalverkehrs. Ohne dieses qualitativ und quantitativ hochwertig ausgebaute öffentliche Verkehrsmittel wäre eine geordnete Verkehrsentwicklung kaum möglich gewesen.Die Autoren der vorliegenden Festschrift gehen der Frage nach der Abgrenzung des Systems Schnellbahn auf den Grund und zeigen anhand einer Vielzahl historischer Beispiele den Weg zum 17. Jänner 1962, dem Eröffnungsdatum der Schnellbahn. Auch die verkehrspolitischen Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten für den öffentlichen Schienenverkehr Wiens werden beleuchtet.Die beiden Historiker und Archivare im Österreichischen Staatsarchiv, Gerhard Artl und Roman Hans Gröger, zeichnen detailliert die Entwicklung Wiens und des Eisenbahnwesens der Stadt beginnend mit Jahre 1835 nach. Die wirtschaftlichen und verkehrspolitischen Faktoren rund um die Ausgestaltung des Schnellbahn-Grundnetzes betrachtet Gerhard H. Gürtlich, Eisenbahnexperte des BMVIT.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.10.2020
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Norddeutscher Archivtag (2.)
20,00 € *
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Der 2. Norddeutsche ArchivtagEs besteht kein Zweifel: In den letzten Jahren hat der Druck auf die Archive erheblich zugenommen, ihre Existenzberechtigung darzulegen. Und kaum ein Archivar und eine Archivarin, der nicht das Wort vom notwendigen Wandel und der unumgänglichen Anpassung an veränderte Anforderungen der Archivträger in den Mund nimmt. Daher wundert es kaum, dass auch auf dem 2. Norddeutschen Archivtag in Schwerin beide Stichworte in vielen Beiträgen im Mittelpunkt standen oder zumindest immer mitklangen. Die gut besuchte Tagung teilte sich in drei Sektionen: Die erste behandelte die Situation der staatlichen und kommunalen Archive im Zuge der allerorten ablaufenden Verwaltungsreform, die zweite unter der General-Überschrift "Archivpflege und Projekte" individuellc Arbeiten und Projekte in einzelnen norddeutschen Archiven, die dritte Sektion schließlich rückte das Thema Bestandserhaltung in den Mittelpunkt. Eine "Aktuelle Stunde" zu rezenten Fragen der archivischen Arbeit und der Landesarchivtag Mecklenburg-Vorpommern rundeten die Versammlung ab.Auf alle Beiträge kann hier nicht eingegangen werden, eine Auswahl, bezogen auf den engeren nordwestdeutschen (Archiv-)Raum mag genügen: Wo stehen die Archive, und welche Schlussfolgerungen müssen diese aus Sparauflagen, Forderung nach Darlegung ihrer Leistungen und nach Effizienzsteigerung ziehen? Hartmut Weber (Präsident des Bundesarchivs) und Udo Schafer (Leiter des Staatsarchivs Hamburg) gingen auf diese wichtigen Fragen aus unterschiedlicher Perspektive ein, der erste in eher globaler, aber nicht minder aufschlussreicher Betrachtung, der zweite durch Darstellung konkreter Weichenstellungen im Staatsarchiv Hamburg. Das Richtige zu tun ist für die Archive in der heutigen Situation in erster Linie wichtig, in zweiter Linie dies dann auch rationell und kostengünstig umzusetzen, darin stimmten beide zu Recht überein. Schäfer zeigte in seinem Beitrag beispielhaft auf, wie die aus dieser Überlegung zu ziehenden Konsequenzen für die Arbeitsziele eines großen Archivs aussehen können und müssen.Im Mittelpunkt des Beitrags von Christine van den Heuvel (Hauptstaatsarchiv Hannover) stand das Thema Prioritätenbildung und planvolle Steuerung innerarchivischer Abläufe. Sie stellte das Modell eines Prioritätenrasters für die Bestandserhaltung und Verzeichnungsarbeit der niedersächsischen Staatsarchive vor. Das niedersächsische Modell gibt Lösungswege für zwei wichtige Fragen vor: Was soll angesichts der Massenhaftigkeit geschädigter Archivalien zuerst restauriert, was angesichts einer Vielzahl nur schlecht oder gar nicht erschlossener archivischer Informationen zuerst verzeichnet werden? Welche Schwierigkeiten und Fallstricke die Verwaltungsreform für die Archive bereit hält, ging aus den Beiträgen von Ernst Böhme (Vorsitzender der Vereinigung Niedersächsischer Kommunalarchivare ANKA) über "Kommunale Archive als Gewinner der Verwaltungsreform?" und Karsten Müller-Boysen (Landesarchiv Schleswig-Holstein) nur zu deutlich hervor. Besonders die vielerorts bereits eingeführte Kosten-Leistungsrechnung hält bisher nicht, was sie an Nutzen - bessere Planungs- und Steuerungsmöglichkeiten für die Archivträger und die Archive selbst - versprochen hatte, zumal der Aufwand der Einführung bislang kaum im Verhältnis zu ihrem Ertrag steht, oder anders formuliert: Man hatte es einfacher haben können.Welche zunehmende und in ihrer Folgewirkung bislang zu wenig beachtete Bedeutung das Thema EDV sowohl für die innerarchivische Arbeit als auch für das Verhältnis der Archive zu ihren "Zulieferern", den zugeordneten Behörden etc., spielt, machte der Beitrag von Rainer Hering (Staatsarchiv Hamburg) über die Einführung digitaler Systeme in der Verwaltung deutlich. Auf diesem Feld wird die Beratungskompetenz der Archivare in den nächsten Jahren stetig (mit-)wachsen müssen, um nicht von aktuellen Entwicklungen in den Verwaltungen überrollt zu werden. Auf EDV-Lösungen, die sowohl die Erschließungsarbeit der Archive als auch die Zugänglichkeit der archivischen Informationen für die "Archivkunden" erleichtern werden, machten Manfred von Boetticher (Hauptstaatsarchiv Hannover), Konrad Elmshäuser (Staatsarchiv Bremen) und die Mitarbeiter am ARIADNE-Verfahren im Land Mecklenburg-Vorpommern anhand konkreter Beispiele aufmerksam - wobei es nicht jedem Referenten gelang, dem Auditorium/Leser seine Fachsprache verständlich zu machen. Matthias Manke (Landeshauptarchiv Schwerin) gab einen interessanten Einblick in die nach der "Wende" radikal veränderten Arbeitsanforderungen in einem Archiv der neuen Bundesländer, Malte Bischoff (Landesarchiv Schleswig) stellte die durchaus erfolgreichen Versuche des Landesarchivs dar, die Archivsituation in den schleswig-holsteinischen Kommunen zu verbessern.Auch der 2. norddeutsche Archivtag hat mit seiner Mischung aus wichtigen Themen der allgemeinen "Archivpolitik" und Berichten aus der archivischen Alltagsarbeit seinen Nutzen gezeigt, der über das übliche "meet and greet-Programm" vieler Tagungen hinausgeht. Es ist verdienstvoll, dass die Herausgeber die Ergebnisse der Tagung ohne große Verzögerungen vorgelegt haben. Man darf angesichts der Erfahrungen aus zwei norddeutschen Archivtagen (s. auch ZHGJg. 87, 2001, S. 204) daher mit nicht geringer Erwartung auf die Themen der nächsten Zusammenkunft norddeutscher Archivarinnen und Archivare im Jahr 2006 in Lüneburg sehen. Dabei entspräche es sicherlich dem Wunsch vieler Schweriner Teilnehmer, das Tagungsprogramm in Lüneburg etwas übersichtlicher und weniger dicht gedrängt zu gestalten.Jan Lokers, Stadeaus: Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte - Band 90, 2004, S. 161-162.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.10.2020
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Die Wiener Schnellbahn
36,90 CHF *
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Seit nunmehr 50 Jahren verkehrt die Wiener Schnellbahn. Erste gedankliche Ansätze und grundsätzliche Planungsüberlegungen begannen vor fast 150 Jahren. Sowohl in Privatbahn- als auch in der Staatsbahnära wurde 'heftig' an der Verbindungsbahn, der eigentlichen Schnellbahn-Stammstrecke, geplant. Auch im Dritten Reich war die Realisierung grosser Schnellbahnringe für Wien vorgesehen. Eng mit der Frage der Schnellbahn sind auch die Überlegungen für einen Wiener Zentral(Haupt-)Bahnhof verknüpft, dessen erste Planungen erstaunlich weit zurückreichen. Heute ist die Schnellbahn in Wien ein attraktiver Leistungsträger des öffentlichen Personennah- und -regionalverkehrs. Ohne dieses qualitativ und quantitativ hochwertig ausgebaute öffentliche Verkehrsmittel wäre eine geordnete Verkehrsentwicklung kaum möglich gewesen. Die Autoren der vorliegenden Festschrift gehen der Frage nach der Abgrenzung des Systems Schnellbahn auf den Grund und zeigen anhand einer Vielzahl historischer Beispiele den Weg zum 17. Jänner 1962, dem Eröffnungsdatum der Schnellbahn. Auch die verkehrspolitischen Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten für den öffentlichen Schienenverkehr Wiens werden beleuchtet. Die beiden Historiker und Archivare im Österreichischen Staatsarchiv, Gerhard Artl und Roman Hans Gröger, zeichnen detailliert die Entwicklung Wiens und des Eisenbahnwesens der Stadt beginnend mit Jahre 1835 nach. Die wirtschaftlichen und verkehrspolitischen Faktoren rund um die Ausgestaltung des Schnellbahn-Grundnetzes betrachtet Gerhard H. Gürtlich, Eisenbahnexperte des BMVIT.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.10.2020
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Archivalien und Archivare Preußens
142,00 CHF *
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Diese ausgewählten Aufsätze stammen von einem »Insider« des höheren Archivdienstes, der sich selbst viele Jahre als Referent im Geheimen Staatsarchiv Preussischer Kulturbesitz in Berlin-Dahlem mit dessen Entwicklung beschäftigt hat. Als Quellenkenner liefert er im I. Teil unverzichtbare Bausteine zur (noch ungeschriebenen) Gesamtgeschichte des ehemaligen Preussischen Zentralarchivs vom 16. bis zum 20. Jahrhundert, das auch Ausbildungsstätte der Provinzialarchivare war. Im II. Teil beschreibt Eckart Henning, gemeinsam mit Christel Wegeleben, prosopographisch seine Vorgänger und einstigen Kollegen aus hundert Jahren (1874–1974), also seit der Vereinigung des Geheimen Ministerialarchivs mit dem Geheimen Staatsarchiv. Diese 144 Personen standen nicht nur im Dienst eines von bloss administrativen und juristischen Interessen geprägten Archivs und begriffen sich auch noch nicht als moderne Informationsvermittler, sondern waren Historiker-Archivare. In einer vom Forschungsinteresse geleiteten Einrichtung arbeiteten sie selbst als Historiographen und verfassten Spezialuntersuchungen von bleibendem Wert. Biographisch eingehender behandelt Henning dann Reinhard Lüdicke als ersten märkischen Provinzialarchivar, Reinhold Koser als ersten Generaldirektor der Preussischen Staatsarchive und Erneuerer des Provenienzprinzips und Gottfried Wentz als Bearbeiter der Germania sacra und letzten kommissarischen Direktor des Preussischen Geheimen Staatsarchivs – der »gebildetsten und vornehmsten Behörde des alten Preussen«, wie Wolfgang A. Mommsen befand. Ein Register von Herzeleide Henning mit rd. 500 Personennamen beschliesst diesen Band mit Aufsätzen, die oft zitiert, aber teilweise an entlegener Stelle publiziert, nun endlich wieder besser greifbar sind.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.10.2020
Zum Angebot
Norddeutscher Archivtag (2.)
19,90 CHF *
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Der 2. Norddeutsche Archivtag Es besteht kein Zweifel: In den letzten Jahren hat der Druck auf die Archive erheblich zugenommen, ihre Existenzberechtigung darzulegen. Und kaum ein Archivar und eine Archivarin, der nicht das Wort vom notwendigen Wandel und der unumgänglichen Anpassung an veränderte Anforderungen der Archivträger in den Mund nimmt. Daher wundert es kaum, dass auch auf dem 2. Norddeutschen Archivtag in Schwerin beide Stichworte in vielen Beiträgen im Mittelpunkt standen oder zumindest immer mitklangen. Die gut besuchte Tagung teilte sich in drei Sektionen: Die erste behandelte die Situation der staatlichen und kommunalen Archive im Zuge der allerorten ablaufenden Verwaltungsreform, die zweite unter der General-Überschrift 'Archivpflege und Projekte' individuellc Arbeiten und Projekte in einzelnen norddeutschen Archiven, die dritte Sektion schliesslich rückte das Thema Bestandserhaltung in den Mittelpunkt. Eine 'Aktuelle Stunde' zu rezenten Fragen der archivischen Arbeit und der Landesarchivtag Mecklenburg-Vorpommern rundeten die Versammlung ab. Auf alle Beiträge kann hier nicht eingegangen werden, eine Auswahl, bezogen auf den engeren nordwestdeutschen (Archiv-)Raum mag genügen: Wo stehen die Archive, und welche Schlussfolgerungen müssen diese aus Sparauflagen, Forderung nach Darlegung ihrer Leistungen und nach Effizienzsteigerung ziehen? Hartmut Weber (Präsident des Bundesarchivs) und Udo Schafer (Leiter des Staatsarchivs Hamburg) gingen auf diese wichtigen Fragen aus unterschiedlicher Perspektive ein, der erste in eher globaler, aber nicht minder aufschlussreicher Betrachtung, der zweite durch Darstellung konkreter Weichenstellungen im Staatsarchiv Hamburg. Das Richtige zu tun ist für die Archive in der heutigen Situation in erster Linie wichtig, in zweiter Linie dies dann auch rationell und kostengünstig umzusetzen, darin stimmten beide zu Recht überein. Schäfer zeigte in seinem Beitrag beispielhaft auf, wie die aus dieser Überlegung zu ziehenden Konsequenzen für die Arbeitsziele eines grossen Archivs aussehen können und müssen. Im Mittelpunkt des Beitrags von Christine van den Heuvel (Hauptstaatsarchiv Hannover) stand das Thema Prioritätenbildung und planvolle Steuerung innerarchivischer Abläufe. Sie stellte das Modell eines Prioritätenrasters für die Bestandserhaltung und Verzeichnungsarbeit der niedersächsischen Staatsarchive vor. Das niedersächsische Modell gibt Lösungswege für zwei wichtige Fragen vor: Was soll angesichts der Massenhaftigkeit geschädigter Archivalien zuerst restauriert, was angesichts einer Vielzahl nur schlecht oder gar nicht erschlossener archivischer Informationen zuerst verzeichnet werden? Welche Schwierigkeiten und Fallstricke die Verwaltungsreform für die Archive bereit hält, ging aus den Beiträgen von Ernst Böhme (Vorsitzender der Vereinigung Niedersächsischer Kommunalarchivare ANKA) über 'Kommunale Archive als Gewinner der Verwaltungsreform?' und Karsten Müller-Boysen (Landesarchiv Schleswig-Holstein) nur zu deutlich hervor. Besonders die vielerorts bereits eingeführte Kosten-Leistungsrechnung hält bisher nicht, was sie an Nutzen - bessere Planungs- und Steuerungsmöglichkeiten für die Archivträger und die Archive selbst - versprochen hatte, zumal der Aufwand der Einführung bislang kaum im Verhältnis zu ihrem Ertrag steht, oder anders formuliert: Man hatte es einfacher haben können. Welche zunehmende und in ihrer Folgewirkung bislang zu wenig beachtete Bedeutung das Thema EDV sowohl für die innerarchivische Arbeit als auch für das Verhältnis der Archive zu ihren 'Zulieferern', den zugeordneten Behörden etc., spielt, machte der Beitrag von Rainer Hering (Staatsarchiv Hamburg) über die Einführung digitaler Systeme in der Verwaltung deutlich. Auf diesem Feld wird die Beratungskompetenz der Archivare in den nächsten Jahren stetig (mit-)wachsen müssen, um nicht von aktuellen Entwicklungen in den Verwaltungen überrollt zu werden. Auf EDV-Lösungen, die sowohl die Erschliessungsarbeit der Archive als auch die Zugänglichkeit der archivischen Informationen für die 'Archivkunden' erleichtern werden, machten Manfred von Boetticher (Hauptstaatsarchiv Hannover), Konrad Elmshäuser (Staatsarchiv Bremen) und die Mitarbeiter

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Stand: 23.10.2020
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